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Die Ausreden / Umstände des Lebens haben mich in der letzten Woche davon abgehalten einen Artikel zu schreiben. Aber jetzt habe ich Zeit dafür und lerne dabei noch, einen Artikel “vor” zu schreiben und merke, dass mein Zeitmanagement noch verbessert werden muss. So jetzt zu meinem neuen Thema:

Achtsamkeit.

Das Thema Achtsamkeit ist in letzter Zeit sehr oft in meinen Gedanken. Da mir immer mehr auffällt wie unachtsam wir alle durch das Leben rasen. Am Ende des Jahres überlegen wir wieder, wo das das Jahr geblieben ist.

  • Wo ist die Zeit geblieben?
  • Ich wollte noch so viel machen
  • Hätte ich doch noch mehr Zeit

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Zeit.

Die liebe Zeit! Wir rasen der Zeit immer hinterher und vergessen dabei das Wichtigste, wirklich richtig zu Leben. Das macht mich immer wieder traurig, dass wir es verlernt haben im hier und jetzt zu leben. Hierbei können wir so viel von unseren Kindern lernen. Sie zeigen uns worauf es wirklich ankommt. Egal was war…es ist wichtig im JETZT zu leben. Deshalb dürfen wir wieder lernen achtsamer zu sein damit die Zeit uns nicht davon rennt.

In meinem letzten Urlaub (in meinem Lieblings Freizeitpark) habe ich zwischendurch die Menschen beobachtet, wie sie sich dort abhetzen um wirklich alles mitzunehmen. Ich habe mich selbst erwischt, wie ich eine davon war. Ich war nicht im hier und jetzt und habe überlegt was wir noch alles machen müssen und was wir kaufen usw. Und das ist so traurig. Immer wieder musste ich mich erinnern im Moment zu sein und zu genießen, wo ich gerade bin. Was ich höre und was ich sehe. Die wunderschönen Klänge in meinen Ohren und die tollen Farben die ich sehe. Gleichzeitig immer wieder zu sehen wie glücklich mein Kind ist. Sie lernt leider von uns, dass wir nicht achtsam in unserem Leben sind.

Jetzt will ich dir Annika, ein Versprechen machen. Ich verspreche dir ab sofort achtsamer mit meinem Leben zu sein und ich verspreche dir zu zeigen was Achtsamkeit heißt und wie wir es leben.

Achtsamkeit fängt bei Dir selbst an

In diesen vier Tagen sind mir viele Menschen aufgefallen, die null achtsam gegenüber ihre Umwelt sind. Ob es der Müll war der einfach weg geschmissen wird an der Stelle an der derjenige gerade stand. Oder das Essen was bergeweise auf dem Teller liegen geblieben ist, was doch nicht lecker war oder die Augen größer waren als der Hals. Gleichzeitig bauen sich Menschen direkt vor einem auf, ohne darüber nach zu denken, ob derjenige der hinter einem ist etwas sieht. Kinderwagen werden in die überfüllten Läden geschoben ohne Rücksicht. Es tut mir weh, wenn ich das alles sehe. Ich will am liebsten alle Menschen anschreien und schütteln! Wach doch auf und sieh hin was du da gerade machst. Aber nein, ich kann die Menschen nicht ändern. Wir können uns nur selbst ändern.

In dieser Welt voller unachtsamer Menschen ist es doch klar, dass wir nicht glücklich sind. Wir stopfen uns mit Konsum voll. Egal ob mit Essen, mit Shoppen oder mit Fernsehen schauen. Da liegt die Achtsamkeit nicht bei uns sondern bei dem anderen Dingen.

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Fühlen…

Ja, dass Fühlen. Das ist eine fiese kleine Sache, wenn wir uns dagegen wehren. Wir wollen nix mehr fühlen. Am besten alle schlechten Gefühle ausschalten und zu schütten, damit wir bloß nicht hin gucken müssen. Die Achtsamkeit unserer eigenen Gefühle. Wir schütten uns mit Alkohol und anderen Drogen zu, um bloß nix zu fühlen. Unsere Seele schreit uns wahrscheinlich immer wieder an. “HÖR DOCH ENDLICH HIN!!!!!” Wir ignorieren unsern Körper und unsere Gedanken und wollen häufig noch nicht mal mit uns alleine sein, damit wir bloß nicht hören was in unserem Kopf vor sich geht. Traurig aber wahr. Fernseher gucken und sich berieseln lassen von etwas, damit wir den Kopf ausschalten können. Wie schlimm ist das denn bitte? Immer mehr fällt mir auf, wie schrecklich das ist. Kopf ausschalten und uns nicht zu hören zu müssen. Aber genau dort sollten wir hin hören, weil genau dort alles ist. Genau dort bekommen wir unsere Antworten.

Sei still und fühle.

  • Wie fühlt sich die Antwort an?
  • Was macht das mit mir?
  • Was fühle ich genau?
  • Wo im Körper fühle ich es?

Solche Fragen kannst du dir selbst stellen. Ich tue das auch nicht immer, aber ich übe mich darin und das ist der richtige Weg in die richtige Richtung, wie ich finde. Ich bin so glücklich darüber das ich meine Gefühle zu lassen kann und das ich gelernt habe hin zu hören.

Bei sich selbst anfangen.

Wie schon erwähnt, will ich am liebsten jeden auf der Welt wach rütteln. Das können wir nur selbst. Ich habe gelernt vor zu gehen um andere Menschen zu inspirieren. Oder ich schreibe wie jetzt darüber, um dir ein paar neue Gedankengänge mit zu geben. Ob du etwas davon annehmen willst oder ob du etwas ändern willst, dass steht dir frei. Ich freu mich natürlich sehr darüber wenn es auch nur ein kleines bisschen ist, das sich verändert.

Was können wir selbst tun um achtsamer zu sein? Ich bin kein Trainer in Achtsamkeit und es gibt bestimmt unglaublich viele tolle Tipps die du dir anlesen kannst oder die du erlernen kannst. Halt deine Augen offen und du findest deinen richtigen Weg.

Was ich verändere:

1. Meine Gedanken

Ich bin achtsam über meine Gedanken, dass das Wichtigste erstmal für mich ist, genau aufzupassen, was ich denke. Ich halte immer mal wieder inne und fühle nach ob das alles richtig ist oder was will mein Körper / Geist mir sagen.

2. Hier und jetzt sein

Wenn ich merke das ich gerade wieder total durch das Leben rase oder zu mindesten durch den Tag, dann stoppe ich mich in Gedanken und fühle nach wo ich gerade bin. Wo stehe oder sitze ich? Wie fühlt sich der Boden oder Sitz unter mir an? Was rieche ich? Was höre ich? Wo sind die Wände um mich rum? Wo sind meine Hände? Und schwups bin ich entschleunigt. Das kann man super im Auto machen.

4. Achtsam gegenüber meinen Mitmenschen

Ich bin achtsam gegenüber meiner Mitmenschen. Egal wo ich bin, schaue ich das ich freundlich bin. Ich behandel Menschen so, wie ich auch selbst behandelt werden will. Klar, ich bin nicht perfekt. Ich bin auch mal nicht so achtsam und trete in ein Fettnäpfchen. Aber das ist auch okay, dass darf sein.

4. Achtsamkeit gegenüber der Umwelt

Ich versuch auch immer achtsamer gegenüber unser Umwelt zu sein. So gut es geht. Ich bin mir sicher umso mehr wir verändern, auch wenn es nur ein bisschen ist, können wir schon sehr viel bewegen. Ich ernähre mich seid 4 Jahren vegetarisch und auch immer mehr vegan. Dabei achte ich das ich es gerne tue. Also ich will mich nicht geißeln, wenn ich mal hunger auf ein Stück Kuchen habe oder wenn ich mal eine vegetarische Pizza esse. Wenn es mir leicht fällt mich vegan zu ernähren, dass ist es der richtige Zeitpunkt und ich freu mich darüber das es immer öfter ist. Wenn du dich mit dem Thema mal so richtig beschäftigt hast, dann weißt du das es der richtige Weg für unser Planeten ist. Zusätzlich achte ich darauf so wenig Plastiktüten wie möglich zu benutzen. Das ist auch eine Projekt das noch etwas schwierig ist, ganz auf Plastik zu verzichten. Aber es gibt schon so viel Alternativen dazu, wie Holzzahnbürsten und Seifenstücke an Stelle von Shampooflaschen.

Stück für Stück in die richtige Richtung. Du und ich können schon große Veränderungen auf der Welt machen und dieser Gedanke ist so Kraftvoll und genial. Ich verändere die Welt !!!!!

Was ich mit Dir teile:

Höre endlich hin! Renne nicht weiter durch das Geschenk Leben! Achte gut auf dich! Fühle! Liebe! Sei ein Vorbild! Verändere die Welt!

Es fühlt sich gut an, diesen Text mir dir zu teilen. Es gibt mir wieder ein bisschen mehr Luft zum Atmen. Warum? Weil es mir wichtig war diese Gedanken mit dir geteilt zu haben. Danke für deine Aufmerksamkeit. Denke daran, du bist ein Wunder.

Vergiss bitte niemals lieben.lachen.leichtigkeit.

Fühl dich umarmt.

Deine Nadja